Berittenes Bogenschießen

Bogenschießen vom Pferd aus

Unter berittenem Bogenschießen versteht man eine einzigartige, althergebrachte Kampfkunst, welche zum Zweck des Überlebens und der militärischen Überlegenheit in Eroberungsfeldzügen sowie zur Jagd, bereits in der Antike entwickelt und trainiert wurde. Die antiken Bogenschützen wurden in der besonderen Fähigkeit der Koordination von Pferd, Reiter, Pfeil und Bogen geschult. Da diese komplexen Abläufe ein hohes Maß an Übung und körperlicher Balance erforderten, hatten die berittenen Bogenschützen immer einen sehr hohen Stellenwert in altertümlichen Kulturen.

Von einem galoppierenden Pferd aus zu schießen ist eine besondere Herausforderung in der Welt des Bogenschießens. Die zeitlose Kunst im berittenen Bogenschießen liegt dabei in der einzigartigen Verbindung zwischen dem Pferd und seinem Reiter. Die Schwierigkeit des Schießens vom Rücken eines galoppierenden Pferdes aus besteht darin, dass der Zeitpunkt des Schusses nicht frei gewählt werden kann, sondern in dem Sekundenbruchteil erfolgen muss, in dem sich im Galopp alle vier Hufe des Pferdes in der Luft, in der sogenannten Schwebephase befinden, so dass keine Erschütterungen auf den Schützen übertragen werden.

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